Schulze: Grüne Angst vernebelt Geist. Verbot von Kohlekraftwerken und Verbrennungsmotoren bescheinigen Regierungsunfähigkeit.

Der Generalsekretär der CDU-Sachsen-Anhalt, Sven Schulze MdEP, hat die auf dem Bundesparteitag beschlossenen energiepolitischen Vorschläge von Bündnis90/Die Grünen als völlig unseriös und weltfremd zurückgewiesen.

„Die Angst der Grünen, bundespolitisch im September zu scheitern, scheint wohl deren Geist zu vernebeln", so Schulze. Wer beschließe, ab 2030 Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren abzuschaffen, der müsse über hellseherische Fähigkeiten verfügen oder schlicht keinen Bezug zur Realität haben.

Bisher gibt es keine großtechnischen kosteneffizienten Möglichkeiten, Energie zu speichern. Trotz zahlreicher verheißungsvoller Ansätze ist jedoch bisher kein Durchbruch erkennbar. Auch kann der Ausstieg aus der Kohle zudem erst erfolgen, sobald die technischen Voraussetzungen für die Absicherung der Grundlast gegeben sind. Dies bedarf weiterer Milliardeninvestitionen, welche die Grünen jetzt in einer ideologisch forcierten Hauruckaktion einfach auf die Verbraucher abwälzen würden", so Schulze weiter.

Im Verkehrssektor ist zudem offenkundig, dass ein Wechsel von Verbrennungsmotoren auf Elektromobilität bis 2030 weder realisierbar noch sinnvoll ist. So mangele es an einem flächendeckenden Netz an Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge und an geeigneten Konzepten, dieses im notwendigen Umfang zu errichten. Auch zeigen Messungen, dass neue effiziente Verbrennungsmotoren entgegen der von den Bündnis90/Die Grünen aufgezeigten Daten durch die hohen CO2-Emissionen bei der Akkuproduktion auf Jahre hinweg eine bessere CO2-Bilanz aufweisen als Elektrofahrzeuge.

Weiterhin warnt Schulze vor einer rückläufigen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und vor einem beispiellosen Strukturwandel in den Braunkohleregionen mit Massenarbeitslosigkeit.

Grüne Öko-Phantasien bedeuten für Bürger und Wirtschaft höhere Kosten, Arbeitsplatzverluste, Verlust der Wettbewerbs- und Grundlastfähigkeit, schlechte Energiebilanzen sowie weiteren Landschaftsverbrauch. Es wäre schön, wenn die Grünen mal darüber nachdenken würden, welche Maßnahmen sowohl für die Bürger als auch für die Unternehmen in Deutschland zum einen finanzierbar und zum anderen auch sinnvoll sind“, so Schulze abschließend.