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02.03.2010
Europäische Kommission genehmigt Anbau / Zukunftstechnologie gestärkt / Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt gesichert
Die Entscheidung der Kommission zur Zulassung der Amflora-Kartoffel war längst überfällig", kommentierte der Europaabgeordnete Dr. Horst Schnellhardt (EVP/CDU) die heute erteilte Erlaubnis zur Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora.
"Die Erlaubnis ist wissenschaftlich fundiert und setzt ein wichtiges Signal an die Forschung, dass die Entwicklung neuer Technologien in der Landwirtschaft in Europa gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Landwirtschaft gestärkt wird."

"Die Zulassung ist eine gute Nachricht für den Biotechnologiestandort Sachsen-Anhalt. In Sachsen-Anhalt sind viele Unternehmen in der Biotechnologie tätig. An der Entwicklung der Amflora-Kartoffel waren Unternehmen aus Sachsen-Anhalt beteiligt, deren Arbeitsplätze mit der Zulassung gesichert werden", so Schnellhardt. "Damit es klar ist, so Schnellhardt, diese Kartoffel ist nur für die industrielle Verarbeitung zur Gewinnung von Stärke vorgesehen. Sie wird weder als Lebensmittel in den Haushalten erscheine, noch in einer anderen Form verzehrt werden können. Die aus der Kartoffel gewonnene Stärke wird in der Papier-, Textil- und anderen industriellen Bereichen eingesetzt. Sie dient also auch der Steigerung der Einnahmen der Landwirte."
Schnellhardt zeigte sich sehr zufrieden damit, dass der Kommissar die von ihm in Gesprächen in den letzten Wochen gegebene Zusage, die Zulassung der Amflora-Kartoffel schnellstens auf die Tagesordnung zu setzen, sehr schnell umgesetzt hat.


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