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Zum Rücktritt des Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler von seinem Amt erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Sachsen-Anhalt, Sven Schulze: |
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31.05.2010 Mit größtem Bedauern, verbunden mit hohem Respekt vor seiner Person und seiner Arbeit, nimmt die Junge Union Sachsen-Anhalt den sofortigen Rücktritt von Prof. Horst Köhler vom Amt des Bundespräsidenten zur Kenntnis. |
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| In seiner Amtszeit und auch schon davor, hat er sich immer wieder bei wichtigen gesellschaftlichen Debatten zu Wort gemeldet und solche auch persönlich angestoßen. Mit ihm verliert die Bundesrepublik nicht nur ihr Staatsoberhaupt sondern einen herausragenden Denker, ehrlichen Mahner und Politiker, der es gewagt hat auch über Wahltermine hinaus zu denken. |
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Wer einmal erlebt hat, wie er bei den verschiedensten Anlässen auf die Menschen zugegangen ist und wie positiv diese darauf reagiert haben, hat die Bedeutung des Wortes „Bürgerpräsident“ leibhaftig verstanden. Das seine Äußerungen, zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, absichtlich fehlinterpretiert worden sind um seine Person und das Amt des Bundespräsidenten in ein falsches Licht zu rücken ist ein Negativbeispiel für politischen Populismus.
Alle betroffenen Kritiker sollten sich fragen, inwieweit ein öffentlicher persönlicher Angriff auf die Integrität des Amtes und der Person des Bundespräsidenten der politischen Kultur in unserem Land dienlich ist.
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