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Schulstrukturmodelle der SPD und der Linken |
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06.11.2009 Sargnagel für die Gymnasien im Land |
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| Zu den gestern im Bildungskonvent und heute der Öffentlichkeit vorgestellten Schulstrukturmodellen von SPD und Linken erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Eva Feußner: |
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„Die Strukturmodelle von SPD und Linken bedrohen die Existenz der grundständigen Gymnasien in unserem Land. Gymnasiale Bildung wird auf ein nicht vertretbares Maß von vier beziehungsweise drei Jahren reduziert. Gerade die Gymnasien waren aber in den jüngsten Schulleistungsuntersuchungen die Schulform, die im internationalen Vergleich Spitzenleistungen hervorgebracht hat. Dies wird nun in Frage gestellt. Die Schüler der Sekundarschulen ihrerseits profitieren auch nicht von den Maßnahmen, denn die starken und die schwachen Schüler können in dieser neuen Schulform nicht entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen gefordert und gefördert werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es im Zuge dieser vorgeschlagenen Struktur noch zu weiteren Schulschließungen in nennenswerter Zahl kommt.
Weitere Fragen bleiben offen: so zum Beispiel die Frage, wo die Lehrkräfte der Gymnasien, die nicht mehr dort eingesetzt werden sollen, zukünftig ihren Lehrerdienst versehen sollen. Nur vier Jahre oder drei Jahre gymnasiale Bildung führen zu einem Niveauverlust, den die besten Lehrer nicht mehr ausgleichen können, denn die Defizite aus früheren Jahren können bis zum Abitur nicht aufgeholt werden. Es ist nicht vertretbar, den Gymnasien vier Jahre – also die Hälfte ihrer bisherigen Dauer – wegzunehmen, zumal schon die Dauer bis zum Abitur wieder auf 12 Schuljahre verkürzt wurde. Übrig bliebe ein Rumpf-Gymnasium, das seiner Aufgabe und Funktion nicht mehr gerecht würde.
Die CDU wird diesen Schritt nicht mitgehen. Ich bin mir sicher, dass die übergroße Mehrheit der Eltern und Lehrer in unserem Land die Gymnasien in ihrer bisherigen Form weiter existieren sehen wollen. Dies belegt auch die jüngste FORSA-Umfrage, nach der eine Mehrheit der ostdeutschen Bundesbürger das längere gemeinsame Lernen ablehnt. Wir werden als CDU den Schulterschluss mit allen Verantwortlichen suchen, die ein Interesse am Erhalt gymnasialer Bildung von den Klassenstufen 5 bis 12 haben.“
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