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Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten überfällig |
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23.02.2010 Verbraucherschutzausschuss im Europaparlament für strenge Standards |
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| Der Verbraucherschutzausschuss des Europaparlaments hat sich am 23. Februar 2010 in Brüssel für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmittelimitaten ausgeprochen. |
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“Verbraucher werden durch Imitate in die Irre geführt. Lebensmittelimitate müssen deshalb klar als solche erkennbar sein”, sagte der Europaabgeordnete Dr. Horst Schnellhardt (CDU/EVP).
In den vergangenen Monaten häuften sich Berichte von Verbraucherschutzorganisationen über Lebensmittelimitate. Verbraucher wird Glauben gemacht, dass ein Produkt Zutaten enthält, die tatsächlich gar nicht enthalten sind. „Eine solche Irreführung kommt nicht nur durch die Produktbezeichnung, sondern oftmals auch durch bildliche Darstellung zustande, etwa bei einer Fertigpizza, deren Verpackung Pizza mit zerlaufenem Käse zeigt. Es handelt sich aber tatsächlich in bestimmten Fällen nicht um Käse, sondern um eine Pflanzenfettmischung. Darum soll auch die Aufmachung der Packung in das Täuschungsverbot mit einbezogen werden", so Schnellhardt.
"Die Abstimmung im Verbraucherschutzausschuss ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin überzeugt, dass das gesamte Parlament sich hinter unser Ziel stellen wird, Verbraucher besser vor Täuschung zu schützen”, sagte der CDU-Europaabgeordnete.
"Wenn auch Imitate nicht gesundheitsgefährdend sind, hat der Verbraucher doch das Recht zu erfahren, was er isst", so Schnellhardt abschließend.
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