Holger Stahlknecht: "Entzweihung schwächt uns unnötig"

25.02.2019

Der Landesvorsitzende der CDU Sachsen-Anhalt äußert sich zum möglichen Parteiausschlussverfahren in Stendal.

Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Stendal strebt ein Parteiausschlussverfahren gegen den Osterburger CDU-Bürgermeister Nico Schulz und Rüdiger Kloth, CDU-Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen an. Dazu äußert sich der Landesvorsitzende der CDU Sachsen-Anhalt, Minister Holger Stahlknecht MdL:

„Für die Wahlfälschung zeichnet ein ehemaliges Mitglied der CDU Sachsen-Anhalt verantwortlich. Ich entschuldige mich im Namen meiner Partei ausdrücklich bei den Wählerinnen und Wählern. Die CDU Sachsen-Anhalt muss den Zusammenhalt wahren. Nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen und als starke Partei auftreten. Entzweiung schafft Reibungsverluste, die uns unnötig schwächen.

Die beabsichtigte Entscheidung des CDU Kreisverbandes in Stendal, ein Parteiausschlussverfahren durchzuführen, werde ich vollumfänglich akzeptieren und dessen Umsetzung unterstützen.“