Sven Schulze als Spitzenkandidat zur Europawahl 2019 gewählt

26.05.2018

Die CDU Sachsen-Anhalt wird bei der Europawahl mit Sven Schulze als Spitzenkandidat antreten. Ihm folgen drei Frauen auf der Liste.

Sven Schulze führt als Spitzenkandidat die Landesliste für die Wahl zum Europäischen Parlament 2019 an. Auf der Landesvertreterversammlung der CDU Sachsen-Anhalt in der Stadthalle in Möckern haben 94 von 99 Delegierten für den 38-Jährigen aus dem Harz gestimmt. In seiner Rede bedankt sich Sven Schulze für das entgegengebrachte Vertrauen seiner Parteikollegen und betont, dass „ich immer da sein werde, wenn die Interessen Sachsen-Anhalts in Europa berührt werden, um für die Menschen in Sachsen-Anhalt einzutreten.“

Drei Frauen auf den weiteren Listenplätzen für die Europawahl
Ein Novum gibt es auf den Listenplätzen 2 bis 4. Nicht nur, dass sich im Gegensatz zur Europawahl 2014 die Kandidatenliste verdoppelt hat – hier finden sich auch zum ersten Mal die Namen dreier Frauen wieder, die für die Europawahl 2019 kandidieren wollen. Nach einer Kampfabstimmung um Listenplatz 2 stellt sich Kerstin Godenrath (66 von 94 gültigen Stimmen) aus dem CDU-Kreisverband Halle hinter Sven Schulze auf. „Wir brauchen Europa!“, sagt sie in ihrer Vorstellungsrede. „Ein starkes Europa ist ein Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinschaft. Sachsen-Anhalt wird sich in diese Gemeinschaft mit einbringen.“

Für ein starkes Europa in Sachsen-Anhalt
Auf Listenplatz 3 folgt Karolin Reinhold. Reinhold ist mit 77 von 98 gültigen Stimmen gewählt worden. Die  31-Jährige aus dem Jerichower Land will sich für mehr Kommunikation „von Europa bis hin zum einzelnen Bürger in Sachsen-Anhalt einsetzen“, so Reinhold in ihrer Vorstellungsrede. Auch die Themen Innere Sicherheit und Landwirtschaft liegen ihr am Herzen. 

Weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung für Sachsen-Anhalt
Melanie Gottwald (vormals Fiedler), ist auf Listenplatz 4 für die Europawahl gewählt worden. Die Landesgeschäftsführerin der Frauen Union Sachsen-Anhalt will sich dafür stark machen, „dass Europa für die Menschen in Sachsen-Anhalt greifbar wird“, so die 38-Jährige aus Magdeburg. Auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen hat Melanie Gottwald, im Blick und will sich „für den Abbau der Bürokratie und den Fortschritt in der Digitalisierung einsetzen.“