© Steffen Böttcher
Pressemitteilung CDU Sachsen-Anhalt
zum Hitlergruß des AfD-Landeschefs Martin Reichardt
Sven Schulze, CDU-Landesvorsitzender und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt sagt:
„Ein Hitlergruß ist ein Bekenntnis, kein Ausrutscher. Wer so etwas zeigt, hat in einem Parlament nichts verloren. Und wer das relativiert, schweigt oder aussitzt, macht sich klar mitschuldig. Wer daneben steht und grinst, zeigt seine eigene Gesinnung auf erschreckende Art und Weise. Hans-Thomas Tillschneider - inhaltlich die „rechte Hand“ von Ulrich Siegmund und Geistesvater des AfD-Wahlprogramms für Sachsen-Anhalt - macht sich genauso schuldig, wie Martin Reichardt selbst.
Ulrich Siegmund, Kandidat dieser Partei, will hier Ministerpräsident werden. Dann soll er heute zeigen, ob er Führung kann: Ausschluss, Rücktritt, klare Kante. Tillschneider und Reichardt müssen als untragbar ausgeschlossen werden. Alles andere ist nicht nur Billigung, es ist Zustimmung und Nazi-Bekenntnis.
Sachsen-Anhalt ist unsere Heimat und darf kein Testlabor werden. Alle anständigen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes werden eine klare Antwort auf die Frage haben, ob sie solche Gesten in Zukunft hier bei uns dulden wollen oder nicht. Ich sage laut und deutlich: Ich dulde das nicht. Und ich werde das niemals dulden.“

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