© Steffen Böttcher
Magdeburg, 22.6.2026 – Die CDU Sachsen-Anhalt weist die Äußerungen des neuen Bundesvorsitzenden der Partei Die Linke, Luigi Pantisano, entschieden zurück.
Pantisano hatte im Rahmen des Bundesparteitages seiner Partei erklärt, er sehe „keinen Unterschied zwischen der CDU oder den Faschisten selbst“.
Dazu erklärt der Generalsekretär der CDU Sachsen-Anhalt, Mario Karschunke:
„Die CDU steht seit ihrer Gründung fest auf dem Boden des Grundgesetzes und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wer demokratische Parteien pauschal mit Faschisten gleichsetzt, ist geschichtsvergessen, verharmlost echten Extremismus und überschreitet eine Grenze des respektvollen politischen Miteinanders.“
Karschunke weiter: „Solche Äußerungen tragen nicht zur Lösung der Herausforderungen unseres Landes bei. Sie spalten und verrohen die politische Debatte. Solche Aussagen ziehen vielleicht auf einem Parteitag, sind aber durch nichts in der Gesellschaft getragen. Hier hat man jeden Bezug zur Realität verloren.“
Die CDU Sachsen-Anhalt bekräftigt ihre klare Haltung: Es gibt keine Zusammenarbeit mit politischen Extremisten – weder von rechts noch von links.
„Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung braucht unser Land mehr Respekt im Umgang miteinander und eine klare Abgrenzung gegenüber jeder Form von Extremismus. Wer Verantwortung übernehmen will, muss Brücken bauen statt Gräben vertiefen. Unser Anspruch bleibt, Verantwortung für Sachsen-Anhalt zu übernehmen und die Herausforderungen unseres Landes mit konkreten Lösungen anzugehen.“, so Karschunke.

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